Nur gemeinsam

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Manchmal wünsche ich mir

einen Platz

nur für uns zwei

ohne Menschen

ohne Zeit

ohne Hass

ich schließe die Augen und sehne ihn herbei

Halte die Zeiger an

ich schaffe es nicht allein

kann man in einer Welt aus schwarzem Blut überhaupt noch glücklich sein?

Nur Du vermagst mich aus dunklen Sümpfen zu ziehen

Seite an Seite in andere Welten fliehen

wenn mein Luftschloss einbricht

und mich im Dunkeln begräbt

bist Du mein Licht

Du erhellst mir die Sicht

hältst mich in deinen Armen

bis der Tag anbricht

Doch manchmal bist Du verschwunden

dann versuche ich im Paradies der Dornen Dein Schutzgebiet zu erkunden

noch  nie habe ich Dich gefunden

zu schnell war mein Fleisch von den Dornen zerschunden

Manchmal trennt eine gläserne Wand

unser unsichtbares Band

Ich frage Dich, ob du mich überhaupt verstehst

wenn Du dich von mir drehst

Nur gemeinsam zerbrechen wir die Wand

Ich lege meine Hand in deine

Ich schneide mich

An den Ecken und Kanten der Gesellschaft

An den Splittern

Ich fühle mich wie hinter Gittern

Befreie mich!

Ich kann die Freiheit wittern

Bild: Way of Dreams von  h.koppdelaney unter CC BY-ND 2.0

 

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