Plastik, unser Lebensbegleiter?! #3

zerstörerische Beauty-Produkte

cream-1327847_640Stolz präsentieren wir unserer Freundin die neu ergatterte Gesichtscreme mit dem tollen Duft, davon haben wir natürlich noch eine Body Lotion und eine Nachtcreme. In einer dunklen Ecke des Damen Schranks steht auch eine Anti-Aging Creme, die nicht freiwillig präsentiert wird. Letztens haben wir uns eine Zahnpasta gekauft mit der Hoffnung, dass unsere Zähne heller strahlen als Las Vegas. Natürlich fühlt man sich als Frau von Welt und gepflegt und schön sowieso. Doch die hübschen Verpackungen und Versprechen täuschen über den hässlichen, unsichtbaren Inhalt hinweg. 

Kunststoffe werden in zahlreichen Kosmetikprodukten verwendet. Das so genannte Mikroplastik dient z.B. als Binde-und Füllmittel. In Shampoos ist der Kunststoff fein verteilt und dient als Füllmittel. Mikroplastik gelangt anschließend durch Abwasser in die lokalen Kläranlagen und diese können Mikroplastik nicht aus dem Abwasser filtern. Somit gelangt es in die Umwelt und Gewässer, wo es sogar von Kleinstlebewesen wie Zooplankton aufgenommen. Diese Lebewesen stellen eine Nahrungsquelle für Fische dar, die wiederum oft auf unseren Tellern landen. Bei Tieren löst Mikroplastik Entzündungsreaktionen aus und dringt ins Gewebe ein. Außerdem steht Plastik in Verdacht krebserregend zu sein.

Für Verbraucher ist es schwer herauszufinden wie viel Plastik im Produkt enthalten ist, aufgrund mangelnder Kennzeichnung.

Plastik naschen

Ich schaue in den Kühlschrank und sehe Plastik. Schnittkäse in Plastik, Wurst in Plastik, Mozzarella in Plastik, Joghurtbecher aus Plastik, Möhren in der Plastikschale. Ich könnte die Liste ewig weiterführen. In diesen Plastikverpackungen sind Weichmacher, die schädlich für den Körper sind. Der Weichmacher DEHP schadet z.B. der Leber und stört den Hormonhaushalt; wird aber auch für Asthma und Atemwegserkrankungen verantwortlich gemacht.  Auch Bisphenol A, welches in der Beschichtung der Konservendose oder in Flaschen für Babys nachgewiesen wurde, ist bedenklich. Bisphenol A wurde in hoher Konentration in Urinproben bei Kindern festgestellt. Dieselbe Konzentration hat bei Tieren negative Auswirkungen auf die Geschlechtsorgane und die Entwicklung des Gehirns.

Das hat Plastik zu verantworten

  • Allergien
  • Fettleibigkeit
  • Unfruchtbarkeit
  • Krebs
  • Herzerkrankungen
  • Probleme im Hormonsystem

 

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Ein Gedanke zu “Plastik, unser Lebensbegleiter?! #3

  1. Leider wahr.. Leider denkt man oft nur ein paar Tage drüber nach und dann verschwindet es wieder in Vergessenheit.

    Die Plastiktüten Unterbindung finde ich schon mal als einen guten Start in die richtige Richtung, aber es ist natürlich immer noch viel zu wenig.

    Liebe grüße
    Maren

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