Liebster Award Nominierung

liebster-awardIch wurde für den Liebster Award nominiert und freue mich sehr darüber. Obwohl es eigentlich nicht ganz fair ist, denn mein Freund, Becherwürfel, steckt dahinter. Und natürlich findet man die Erzeugnisse der Person, die man liebt in den meisten Fällen brillant. Trotz diesen Wissens freue ich mich, klar!

Becherwürfel hat mir nun folgende Fragen gestellt, die ich sofort beantworten werde:

1. Was würdest du nehmen, wenn du zwischen Macht und Geld wählen müsstest?

Zunächst einmal denke ich, dass Macht und Geld seit jeher zwei Komponenten sind, die nicht klar voneinander zu trennen sind. Früher hatten Könige und Kaiser sehr viel Macht inne und besaßen zudem seidene Gewänder, Schmuck und andere kostbare Schätze. Heute haben Leiter von großen Unternehmen (in der Lebensmittelindustrie beispielsweise) sehr viel Macht über weite Teile der Bevölkerung und an Geld mangelt es auch dort nicht. Macht und Geld sind also eng miteinander verstrickt. Aus dem Bauch heraus würde ich mich für Geld entscheiden, weil ich glaube, dass Geld nicht so viel Schaden anrichten kann. Vielleicht werden jetzt Einige von euch die Stirn runzeln und JA auch mit Geld kann man ausbeuterische Unternehmen betreiben, in die Waffenherstellung investieren etc.

Als Politiker in einer (mehr oder weniger) „Machtposition“  muss man gewisse Entscheidungen sehr schnell treffen und vielleicht ohne ausreichende Bedenkzeit. Als Volksvertreter hat man es nicht leicht, das Volk und die Opposition schauen einem ständig auf die Hände und jede kleinste Bemerkung ist innerhalb von Sekunden auf den Plattformen der sozialen Medien gepostet, geteilt, kommentiert. Es ist toll, dass wir heutzutage von überall auf der Welt die politischen Entwicklungen mitverfolgen können, aber speziell auf Facebook (weil ich diese Plattform am meisten nutze) fällt mir eine seltsame Entwicklung auf. Politische Beiträge werden auf unterschiedliche Weise vom rechten und linken Lager interpretiert und verbreitet. Unter diesen Beiträgen kommt meist eine hitzige Diskussion zustande, die sich zuspitzt und oftmals mit Beleidigungen und Schuldzuweisungen endet. Außerdem werden immer irgendwelche Politiker beschuldigt. Dabei sind wir es doch, die diese Vertreter wählen oder habe ich da was verpasst? Politikverdrossenheit ist ein Wort, was einem heutzutage oft um die Ohren geworfen wird: „Die da oben machen doch sowieso was sie wollen.“ oder „Es ist doch ganz egal was ich wähle, es kommt doch sowieso immer das Gleiche raus.“ sind Begründungen der Nichtwähler. Vermutlich muss sich wirklich, dass ein oder andere in der Politik ändern, aber genau das ist die schwierige Aufgabe in einer Demokratie, die Vereinigung von Gesetz, wie z.B. das Recht auf Asyl, dem Volkswillen und den Wirtschaftsinteressen. Egal, wie man es dreht, irgendwelche Interessen werden immer beeinträchtigt und dann wird lautstark geschimpft, deshalb braucht man als Politiker eine ziemlich dicke Haut und ein kühler Kopf ist auch von Vorteil. Ich glaube für solch eine Aufgabe ist meine Persönlichkeit schlichtweg nicht geeignet.

Mit ausreichend Geld hingegen könnte ich viel reisen und mich dadurch weiterentwickeln. Einen Teil an Hilfsorganisationen spenden beziehungsweise selbst helfen. Ich könnte mich auch ganz meinen Geschichten widmen ohne Zukunftssorgen. Tja, wer wünscht sich nicht seine Träume zu verwirklichen?

2. Hast du einen Kindheitstraum, den du dir unbedingt erfüllen willst oder schon hast?

Ich wollte früher Primaballerina werden, doch leider gab es in meiner Nähe keine Ballettschule. Jetzt in Leipzig habe ich angefangen Modern Ballett zu tanzen. Natürlich werde ich es nicht schaffen so erfolgreich zu werden, wie ich mir das früher vorgestellt habe, aber Spaß macht es trotzdem.

Außerdem haben fremde Länder schon immer eine unglaubliche Faszination auf mich ausgeübt. Seitdem ich ein Buch über die Queen Charlotte Islands gelesen habe, möchte ich unbedingt Kanada bereisen. Diesen Traum habe ich mir bis jetzt noch nicht erfüllt, aber ich halte auf jeden Fall daran fest.

3. Was fasziniert dich am bloggen?

Das Schreiben war schon seit ich klein war ein Teil von mir und es hilft mir mich mit Themen, die mich oft Tage, manchmal Wochen beschäftigen schriftlich auseinanderzusetzen. Das ist meine Art das Chaos in meinem Kopf zu ordnen und das Gedankenkarussell kurz zu stoppen, um wieder Raum für Neues zu schaffen. Weiterhin fasziniert mich die Freiheit am bloggen. Als ich meinen Blog „erschuf“ hatte ich Bedenken, dass meine späteren Leser mich in eine Ecke „drängen“ wollen, mich auffordern nur über dieses oder jenes Thema zu schreiben, dies ist bis jetzt noch nicht der Fall und das ist gut so. Allerdings bekomme ich selten Feedback in Form von Kommentaren, was mich echt freuen und mich sicherlich auch weiterbringen würde. Aber ich brauche eben Geduld.

4. Was macht dich glücklich?

Ich glaube es gibt unglaublich viele Dinge, auch Kleinigkeiten, die mich glücklich machen: Eine heiße Schokolade (mit Schlagsahne und Schokostreuseln), lesen, wenn es draußen stürmt und regnet, eine kuschelig warme Decke, der Duft nach Plätzchen, der Moment wenn mein Freund von der Arbeit nach Hause kommt, sonnige Wintertage, raschelndes Herbstlaub, der Geruch des Waldes, nachdem es geregnet hat, die goldenen Augen meines Hundes, die Freude meiner Eltern, wenn ich mal wieder nach Hause komme, das Knistern des Kaminfeuers, von Vogelgezwitscher geweckt zu werden…

5. Was würdest du in der Welt ändern, wenn du könntest?

Man kann ja mal träumen: Den ersten Weltfrieden und mehr Natur – und Umweltschutz, doch dazu müsste jeder Mensch bereit sein sich mit den Themen gründlich auseinanderzusetzen und selbst dann werden nicht alle dafür eintreten.

6. Wieso bloggst du überhaupt?

Ganz einfach: Weil ich das Schreiben liebe und ich gerne meine Gedanken mit anderen teile.

7. Warum nutzt du einen Blog und nicht z.B. Facebook als Plattform?

Ich denke Facebook ist zum posten von kurzen Beiträgen und evtl. weiterführenden Artikeln, sowie Bildern und Videos gedacht. Ich glaube kaum, dass nur einer meiner Freunde auf Facebook einen Post mit 900 Wörtern lesen würde. Soetwas geht zwischen Bildern von süßen Katzenbabies und Neuigkeiten der Promis schnell unter. Allerdings habe ich eine Facebook-Seite für meinen Blog, die allerdings nur sporadisch besucht wird.

8. Wo wärst du jetzt am liebsten?

In einer Blockhütte in Norwegen zusammen mit meinem Freund, ein paar Büchern von Kafka, gutem Wein, Notizbüchern und ausreichend Stiften am knisternden Kaminfeuer. Aber zu Hause am Kamin ist es auch ganz gemütlich. 😉

9. Sommer oder Winter?

SOMMER! Blumenkränze flechten, ans Meer fahren, Lagerfeuer, entspannen in der Hängematte im Garten…aber der Winter hat natürlich auch seine schönen Seiten.

10. Welcher Märchenheld wärst du gern?

Elisa aus „Die wilden Schwäne“ von Hans Christian Andersen.

11. Wie wirst du Weihnachten feiern?

Heiligabend verbringe ich mit meinen Eltern. Wir gehen immer in die Kirche, danach gibt es Bescherung und Essen. Den restlichen Abend verbringen wir dann mit Gesellschaftsspielen.

Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag besuchen wir Verwandte und außerdem möchte ich Zeit mit meinem Freund verbringen.

Hiermit nominiere ich ein paar Blogger bzw. Blogs, die ich regelmäßig lese und toll finde:

Paul Fehm

jungegedanken

Nia lebt

Sylvia Kling – Autorin

leise und laut

1. Was ist die Intention deines Blogs?

2. Bist du zum Schreiben gekommen oder das Schreiben zu dir?

3. Was würdest du alternativ zum bloggen tun?

4. Wenn du ein Buch sein könntest, welches wärst du?

5. Was würdest du gern in deinem Leben verändern bzw. welches Projekt endlich in die Tat umsetzen?

6. Alles stehen und liegen lassen oder lieber genau planen?

7. Welches Land, Kultur, Ereignis inspiriert dich?

8. Tee oder Kaffee während des Schreibens?

9. Wolltest du schon lange etwas lernen, wofür du bisher noch keine Zeit gefunden hast?

10. Bevorzugst du alt oder neu und warum?

11. Welches gesellschaftliche Thema beschäftigt dich am meisten und warum?

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass die Teilnahme natürlich freiwillig ist. Ich möchte niemanden auf den Keks gehen. Ich halte den Blog Award lediglich für eine gute Möglichkeit zur Vernetzung und um die Menschen hinter den Blogs vielleicht ein bisschen besser kennenzulernen.

Regeln:

1. Verlinke den, der dich nominiert hat

2. Beantworte die 11 Fragen

3. Überlege dir 11 neue Fragen

4. Nominiere andere Blogger für den Liebster Award

5. Informiere die nominierten Blogger

6. Füge die Grafik für den Liebsten Award ein!

7. Vergiss nicht die Regeln des Liebsten Awards einzufügen

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5 Gedanken zu “Liebster Award Nominierung

  1. Wo wärst du am liebsten – In einer Blockhütte in Norwegen…
    Damit hast du mich voll getroffen. Ich könnte mir auch nichts besseres vorstellen! Irgendwann… 🙂
    Schöne Antworten, mach weiter so 🙂

    Gefällt mir

  2. LIebe Rebecca,
    wie ich Dir auf FB bereits schrieb: Ich fühle mich sehr geehrt und das schreibe ich nicht so dahin.
    Leider beteilige ich mich schon seit längerer Zeit nicht mehr am Avard, da es einige Zeit so häufig geworden war, dass ich zu meiner eigentlichen Arbeit nicht mehr kam. Wenn ich jetzt eine Ausnahme machen würde, würde ich die anderen Blogger, die mich in der Vergangenheit nominierten, beleidigen.

    Du hast mir schon Dein Verständnis mitgeteilt, wofür ich Dir sehr dankbar bin.
    Zu Deinen Antworten:
    U.a. haben wir dies gemeinsam:

    „Den ersten Weltfrieden und mehr Natur – und Umweltschutz, doch dazu müsste jeder Mensch bereit sein sich mit den Themen gründlich auseinanderzusetzen und selbst dann werden nicht alle dafür eintreten.“

    Sei herzlich gegrüßt,

    Sylvia

    Gefällt 1 Person

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